Rezept: Clafoutis aux cerises

Heute möchte ich Euch endlich mal wieder ein Rezept vorstellen. Und zwar für einen leckeren Clafoutis [klafuti]. Es handelt sich hierbei um eine französische Nachspeise. In etwa eine Mischung zwischen Auflauf und Kuchen. Er besteht aus Obst – traditionell Kirschen, es gehen aber auch Mandarinen, Pflaumen, Pfirsiche usw. – und einem flüssigen, süßen Eierteig (ähnlich einem Pfannkuchenteig). In der Regel wird Clafoutis in einer Quiche- oder Auflaufform gebacken. Ich habe schon verschiedene Rezepte

durch und war bisher nicht zufrieden. Nun hat mir aber die Mutter vom Liebsten ihr Clafoutis-Rezept gegeben und ich bin begeistert. Wir haben in Frankreich die Kostprobe gemacht und jetzt habe ich ihn zu Hause ausprobiert.

Hier die Zutaten:
♦ 150 Gramm Mehl
♦ 150 Gramm Zucker
♦ 3 Eier
♦ 1/2 Liter Milch
♦ 500 Gramm Kirschen (mit oder ohne Stein, wie man gerne möchte und ich finde, es reicht auch die Abtropfmenge aus einem großen Glas Kirschen; das sind 375 Gramm glaub ich)
♦ Butter zum Ausbuttern der Form

Zuerst sollte man die Kirschen sehr gut abtropfen lassen, wenn man denn welche aus dem Glas nimmt (ich bevorzuge das Glas). Zu viel Feuchtigkeit läßt den Clafoutis ebenfalls zu feucht werden. Das tut dem Geschmack zwar keinen Abbruch, sieht aber nicht so schön aus. Den Backofen auf ca. 200 Grad vorheizen. Dann werden Mehl, Zucker und die Eier in einer Schüssel gut vermengt. Am besten mit dem Handmixer auf niedrigster Stufe. Wenn alles zu einer relativ homogenen Masse verrührt ist, gibt man Schluck für Schluck die Milch dazu. Ich rühre auch hier auf niedrigster Stufe, da es sonst so spritzt. Nun die Form gut ausbuttern und die abgetropften Kirschen gleichmäßig auf dem Boden der Form verteilen, den Teig darüber gießen und das Ganze für 40 Min. in Ofen schieben. Ich finde, der Clafoutis nimmt sehr schnell Farbe an. Ich hab es schon mit weniger Temperatur versucht, aber so verlängert sich ja auch die Backzeit. Deshalb decke ich ihn nach etwa 15 Min. mit etwas Backpapier ab. Er wird dann trotzdem noch sehr viel dunkler, aber er verbrennt wenigstens nicht Und nicht erschrecken, er geht ziemlich hoch auf und fällt dann aber beim Abkühlen wieder in sich zusammen.

Wenn man möchte, kann man, wenn der Clafoutis etwas abgekühlt ist, ein wenig Puderzucker darüber streuen. Am besten verzehrt man den Clafoutis, wenn er noch lauwarm ist.

Bon Appetit


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7 Antworten auf Rezept: Clafoutis aux cerises

  1. julia sagt:

    klingt wirklich lecker… werd’ ich mich auch mal dran versuchen…

    diese “städte-figuren” gibt es anscheinend in mehreren deutschen städten… der berliner bär ist natürlich der klassiker… ich habe z.b. auch schon löwen (leipzig) gesehen… den herrn hummel in hamburg finde ich sehr passend…….

  2. Nicole* sagt:

    @ julia: ja versuch mal, der schmeckt wirklich super lecker
    Und stimmt, Herr Hummel ist wirklich bezeichnend

  3. Susi sagt:

    Gerade eben habe ich den Clafoutis in den Ofen geschoben… bin gespannt :))

  4. Nicole* sagt:

    @ Susi: Oh, das freut mich. Und pass gut auf die “Bräune” auf, er nimmt wahnsinnig schnell Farbe an, nicht das er am Ende Schwarz ist.

  5. Susi sagt:

    Bei mir ist der gar nicht so schnell braun geworden. Ich hatte ihn auf die unterste Schiene im Herd gestellt und auf 200 Grad Umluft vorgeheizt. Nach 15min habe ich das Backpapier drauf getan, allerdings habe ich das nach 10min wieder entfernt.

    Jedenfalls ist er sehr lecker und ich bin total begeistert. Die Zubereitung ist so schön einfach und schnell :) Danke dir für dieses tolle Rezept!!!

  6. Nicole* sagt:

    Ich hatte auch überlegt, ihn ganz unten in den Ofen zu schieben, hab mich dann aber doch für die Mitte entschieden. Vermutlich liegt es daran. Ich hatte sowohl bei Umluft, als auch bei Oben/Unten das Problem mit dem schnell braun werden. Also das nächste Mal ist unten angesagt.
    Auf jeden Fall freu ich mich, dass es Dir schmeckt. So einen Clafoutis kann man wirklich schnell mal eben nebenbei machen.

  7. Sigrid sagt:

    Schmeckt vorzueglich, kann ich nur empfehlen!

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